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<pre>Vor allem im Mittelfeld steht Tuchel vor einem riesigen Berg an Potential, den er ordnen und richtig verteilen muss. Hier hat er mit Reus, Götze, Schürrle, Dembele, Kagawa, Mor, Merino, Weigl, Rode, Bender sowie den Talenten Passlack und Pulisic die Qual der Wahl.  <p> Wäre den mit einem Male entschlossener agierenden Gästen etwas früher der zweite Ehrentreffer gelungen, hätte wohl kaum noch ein Zuschauer die Hand dafür ins Feuer gelegt, dass die Partie nicht möglicherweise doch noch ins Kippen kommen kann.  <p>  Da der erste mitreißende Auftritt unter Hütter somit noch immer auf sich warten lässt, drohen die in der Sommerpause aufgerissenen Wunden offensichtlich doch etwas zu groß gewesen zu sein. <p> Brach die Gegenwehr des Effzeh bereits im Derby gegen die überlegenen Fohlen in der Schlussphase zusammen, mussten darüber hinaus sowohl in Hamburg als auch jüngst gegen Hoffenheim sogar erst in der Nachspielzeit entscheidende Einschläge hingenommen werden. <p>  Nürnberg-Coach Michael Köller hat daher völlig recht, wenn er sagt: „Das wird eine ganze schwere Aufgabe. Wenn wir Freiburg bezwingen wollen, dann müssen wir unser Maximum erreichen und hoffen, dass Freiburg nicht ans Maximum kommt.“  </pre>


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<pre>Gemeinsam mit Götze und Schürrle könnte der Ex-Gladbacher im weiteren Saison-Verlauf eine kreative Achse bilden, die dem am Niederrhein ausnahmsweise einmal blass gebliebenen Batshuayi das Leben denkbar einfach macht.  <p> Zeigten sich die Gastgeber nämlich zu Beginn beider Halbzeiten aktiv um die Spielkontrolle bemüht, glitt der Mannschaft nach jeweils 20 Minuten das Geschehen aus der Hand — gegen das insbesondere in der Schlussviertelstunde mächtig drückende Werder kam das eigentlich magere 1:1 am Ende deshalb sogar unter etwas glücklichen Umständen zustande.  <p>  Stuttgart kassierte beim 0:1 gegen Abstiegskandidat Heidenheim nicht nur die sechste Bundesliga-Heimpleite in Folge, sondern blieb auch insgesamt zum dritten Mal in Serie sieglos (1U, 2N). Weiter zurückblickend hat der VfB nur eine der letzten zehn Partien im Oberhaus gewonnen und zwar beim Tabellenletzten Bochum (3U, 6N). In der Formtabelle der letzten zehn Spieltage sind die Schwaben damit Letzter. <p> Mit dem Last-Minute-Sieg in Stuttgart, als Leverkusen aus einem 0:2 und 1:3 noch ein 4:3 machte, schob sich Bayer bis auf sechs Punkte an die Bayern heran. Nun heißt es nach- und vor allem vorlegen. Mit 59 Toren stellt der amtierende Meister den zweitbesten Angriff hinter den Münchnern. Die letzten vier Heimduelle mit den Bochumern hat die Werkself alle gewonnen, die letzten drei allesamt zu Null. <p>  Dortmund hat in den letzten drei Saisonen das erste Liga-Spiel immer gewonnen (3:0 in Wolfsburg/2017, 2:1 gegen Mainz/2016, 4:0 gegen Gladbach/2015)  </pre> 


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<pre> Ohne den Kölnern zu nahe treten zu wollen, deutet somit einiges darauf hin, dass auch beim Team von Roger Schmidt noch längst nicht alles perfekt läuft. Umso mehr gilt dies, weil die Werkself am vergangenen Wochenende ebenfalls eine ärgerliche Pleite hinnehmen musste.  <p> Nachdem die englische Woche mit dem in jeglicher Hinsicht enttäuschenden 1:3 in Mainz schon denkbar ernüchternd begann, war das folgende 1:4 gegen Bremen dann gar für einen echten Tiefpunkt gut — der Abstiegskandidat von der Weser kannte mit Bayer keine Gnade.  <p>  Nicht nur, weil sich der BVB im Hoch und die Eintracht in einer Krise befindet, sondern vor allem, weil der Kader der Frankfurter deutlich schwächer besetzt ist. Außerdem muss Veh auf einige Spieler verzichten. Mit Marc Stendera, Carlos Zambrano und Marco Russ sind gleich drei Spieler gelbgesperrt. <p>  Es war offensiv wie auch defensive eine hervorragende Leistung der Breisgauer. „Heute muss ich echt den Hut ziehen“, war auch SCF-Trainer Christian Streich sichtlich begeistert von der starken Leistung seiner Spieler. <p>  So konnte sich das Team im ersten Spiel unter Lucien Favre am fürther Ronhof nur überaus glücklich in die Verlängerung retten, die dann unter nicht minder schmeichelhaften Umständen an den großen Favoriten ging.  </pre>


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<pre> Dennoch wird diese Situation der Werkself bekannt vorkommen: In der Vorsaison blieben die Rheinländer in den ersten drei Liga-Spielen sieglos und holten nur einen Punkt.  <p> „Ich bin froh, dass ich heute meinen Teil dazu beitragen konnte, dass wir endlich diese Durststrecke hinter uns lassen ganz wichtige drei Punkte für uns zeigen, ob es ein Befreiungsschlag war. Es war auch Arbeit, aber über weite Strecken auch sehr souverän von uns“, war Martin Harnik sichtlich erleichtert.   <p> Auch ohne prophetische Fähigkeiten lässt sich jedoch prognostizieren, dass sich ein solches Debakel sobald nicht wiederholen dürfte — zumal der VfL Wolfsburg in dieser Saison bisher nicht den Eindruck machte, erneut in die Rolle des ersten Bayern-Jägers schlüpfen zu können. <p>  Die Bayern verloren jedoch noch nie zu Hause gegen den „Sport-Club“ — 16 der bisherigen 18 Begegnungen wurden sogar gewonnen.  <p> Deshalb sagte Breel Embolo, der Torschütze zum 2:0 nach dem Spiel: „Wir hätten das dritte und vierte Tor erzielen müssen. Deswegen müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass es noch mal spannend geworden ist. So hätten wir einen ruhigeren Abend gehabt.“  </pre>


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<pre> Während sich die Truppe von Friedhelm Funkel daheim bereits in zwei Niederlagen fügen musste, wurde das Punktekonto in Leipzig und Stuttgart um jeweils einen Zähler in die Höhe geschraubt.  <p> Damit wären sowohl die Wettoptionen „Beide Mannschaften schießen ein Tor“ oder „Über 2,5 Tore im Spiel“ durchaus eine Überlegung wert.  <p>  Denn den „Effzeh“ ist am vergangenen Spieltag auch der angepeilte Befreiungsschlag nicht gelungen. Gegen Werder Bremen gab es zu Hause nur ein 0:0. <p>  Stuttgart holte beim 3:1 in Heidenheim am vergangenen Wochenende den vierten Pflichtspielsieg in Serie. Bei jedem dieser Erfolge konnte der VfB mindestens dreimal treffen. Weiter zurückblickend hat er in sieben seiner letzten acht Pflichtspiele mindestens zwei Tore schießen können. In allen bisherigen 28 BL-Heimspielen schafften es die Schwaben auf die Anzeigetafel.  <p> Darüber hinaus bereitet dem Dortmunder Coach auch jene Tatsache Sorgen, dass Marco Reus nach seiner Verletzungspause noch nicht ganz der Alte ist.  </pre>


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